Zukunft entsteht vor Ort im Zusammenspiel von Wirtschaft und Forschung
Wie wird aus Forschung konkrete Innovation? Und was braucht es, damit neue Ideen nicht nur entwickelt, sondern auch erfolgreich umgesetzt werden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des 22. Sommergesprächs.
Mit Prof. Dr.-Ing. Regina Schreiber von der Hochschule Kempten und Prof. Dr. Kathjarina Hölzle vom Frauenhofer IAOA konnten wir zwei ausgewiesene Expertinnen begrüßen. Beide machten deutlich: Deutschland ist stark in der Forschung, hat aber weiterhin Nachholbedarf beim Transfer in die praktische Anwendung. Fehlendes Wachstumskapital , aufwendige Verfahren und bürokratische Hürden bremsen insbesondere junge und innovative Unternehmen.
Wie kann man dem begegenen? Durch leistungsfähige regionale Netzwerke. Das Allgäu verfügt über eine starke industrielle Basis, erfolgreiche mittelständische Unternehmen und mit der Hochschule Kempten über einen bedeutenden Innovationsmotor. Forschung findet damit nicht irgendwo statt, sondern direkt vor der Haustür.
Viele Unternehmen stehen vor ähnlichen Fragen: Welche Technologien sind für uns relevant? Wo lohnt es sich, zu investieren? Und wie können wir aus einer guten Idee ein tragfähiges Projekt machen? Die Institute der Hochschule Kempten und Einrichtungen wie das Frauenhofer IAO können dabei ganz konkrete Partner sein. Die Wege sind kurz, die Kompetenzen sind vorhanden – entscheiden ist, frühzeitig miteinander ins Gespräch zu kommen.
Forschung liefert Wissen. Innovation macht daraus Fortschritt. Damit beides gelingt, braucht es Menschen und Unternehmen, die den Mut haben, diese neuen Wege zu gehen.
Wir danken Prof. Dr. Katharina Hölze und Prof. Dr.-Ing. Regina Schreiber für die wertvollen Einblicke und Möglichkeiten für das Zusammenspiel von Wirtschaft und Forschung, mit denen sie uns durch diesen inspirierenden Abend geführt haben.
Bild: Leo Schindzielorz, www.leofotografie.de



